Luft- und Raumfahrt

Innovationsmotor Luft- und Raumfahrt: Deutschlands Wachstumsbranche trifft auf Spitzenforschung

Während viele Sektoren der deutschen Wirtschaft stagnieren, entwickelt sich die Luft- und Raumfahrt mit beeindruckender Dynamik weiter – sie wächst um 13 Prozent und festigt ihre Rolle als Innovationsmotor. Dieses dynamische Wachstum spiegelt nicht nur die Marktnachfrage wider, sondern auch die Entschlossenheit von Unternehmen und Forschern, technologische Grenzen zu verschieben. Das Fraunhofer IGCV steht gemeinsam mit seinen Industriepartnern an der Spitze dieser Bewegung. Gemeinsam gestalten wir die nächste Generation von Luft- und Raumfahrttechnologien – leichter, nachhaltiger und zuverlässiger. Für unsere Partner bedeutet dies mehr als nur Zugang zu Kompetenz. Es ist eine Chance, eine Führungsrolle zu übernehmen: Standards zu definieren, Maßstäbe für Innovationen zu setzen und sich einen Platz unter den technologischen Vorreitern der Luft- und Raumfahrtindustrie zu sichern. Von fortschrittlichen Verbundwerkstoffen bis hin zu zuverlässigen Fertigungsprozessen – unsere anwendungsnahe Forschung bleibt nicht bei der Theorie stehen, sondern wird zu einem gemeinsamen Vorteil, der den industriellen Erfolg direkt prägt, von geringeren Kosten über eine schnellere Entwicklung bis hin zu stärkeren Marktpositionen.

Gleichzeitig schafft unsere aktive Rolle in Netzwerken wie Fraunhofer AVIATION & SPACE, dem Luftfahrttechnischen Handbuch (Arbeitsgruppe Faserverbund-Leichtbau) und Fraunhofer Match, AVK und Composite United, EPTA, die die Kooperation zwischen Industrie und Forschung für maximale Wirkung stärken, ein Umfeld, in dem Durchbrüche nicht isoliert entwickelt, sondern branchenweit in die Praxis umgesetzt werden.

Angesichts der beispiellosen politischen Aufmerksamkeit und der Investitionen, die von Berlin bis Brüssel in die Luft- und Raumfahrt fließen, tritt die Branche in eine entscheidende Phase ein. Wer sich heute an dieser Bewegung beteiligt, sichert nicht nur seine eigene Zukunft, sondern trägt auch zur Technologischen Souveränität Europas und zu einer Branche bei, die weit über ihre Grenzen hinaus inspiriert.

Gestalten Sie mit uns die Zukunft der Luft- und Raumfahrt!

Titelbild, Kachel, Icon zum Thema Bauteildesign
© Fraunhofer IGCV

Gemeinsam für Innovation – treten Sie mit unseren Expert:innen in Kontakt und entdecken Sie Möglichkeiten zur Kooperation in den Bereichen Verarbeitungstechnik, Materialforschung, technische Sauberkeit und Digitalisierung für die Luft- und Raumfahrtlösungen von morgen.

📩 Ihre Ansprechperson: Steffen Geinitz

🔍 Entdecken Sie unsere Referenzprojekte 🚀

Am Fraunhofer IGCV entwickeln wir in Kooperation mit Partnern aus der Luftfahrtindustrie Lösungen und Produkte. Was können Unternehmen von einer Kooperation mit dem Fraunhofer IGCV erwarten?

Lazarula Chatzigeorgiou, Hauptabteilungsleitung »Composites«: 

»Als studentische Hilfskraft habe ich in Teilzeit Verbundwerkstoffteile hergestellt und dabei ausschließlich manuelle Tätigkeiten ausgeübt. Ich habe Fasermaterialien zugeschnitten und sie Schicht für Schicht mit Harz bestrichen, da wir Prototypen bauten. Irgendwann war das wirklich anstrengend, ermüdend und viel zu langsam.

Schon damals war mir klar: Das muss durch Automatisierung verbessert werden. Dieser Gedanke treibt mich bis heute an. Am Fraunhofer IGCV entwickeln wir Technologien und Verfahren, die die Verbundwerkstoffherstellung vom Prototypenbau bis zur industriellen Produktion bringen.

Wir sind die Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Industrie. So können wir für und gemeinsam mit unseren Partnern aus der Luftfahrtindustrie Lösungen entwickeln, die Leichtbaukonstruktionen zuverlässiger, schneller herstellbar und wirtschaftlich rentabel machen – und damit neue Maßstäbe für die Zukunft der Fertigung setzen.«

© Fraunhofer IGCV | Bernd Müller

Referenzeprojekte aus dem Bereich Luft- und Raumfahrt

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  • Projekt zum Thema Pultrusion
    © Fraunhofer IGCV | Bernd Müller

    Im Forschungsprojekt MaTCH entwickelt das Fraunhofer IGCV einen thermoplastischen Pultrusionsprozess zur Herstellung endlosfaserverstärkter Composite-Rohre für den Wasserstofftransport. Der Fokus liegt auf der prozesssicheren Umsetzung thermoplastischer Flecht- und Wickelpultrusion für eine kontinuierliche, recyclingfähige Fertigung.

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  • Rebar 3D – Prozessrouten zur Herstellung von FKV-Bewehrungsstäben in Beton

    Entwicklung neuartiger, großserientechnischer Prozessrouten für unterschiedliche Matrixsysteme zur Herstellung von FKV-Bewehrungsstäben mit unterschiedlichen Biegeradien und deren Implementierung in Betonhalbzeugen

    biegetechnologie_wirebonding_projektkachel
    © Fraunhofer IGCV

    biegetechnologie_wirebonding_projektkachel

    In Rebar 3D entstehen neuartige Prozessrouten für FKV‑Bewehrungsstäbe für die Bauindustrie. Im Fokus steht unter anderem die Entwicklung eines hocheffizienten, automatisierbaren Biegeprozesses mit intelligentem Thermomanagement, um formgenaue, langlebige und ressourcenschonende Bewehrungslösungen für den Betonbau zu ermöglichen.

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  • Titelbild, Kachel, Icon zu Luft- und Raumfahrt
    © Frank Peters - stock.adobe.com

    Emissionsfreie Flugzeuge stellen die Luftfahrt vor völlig neue Entwicklungsaufgaben. Im Projekt »AMoBaCoD« verknüpfen das Fraunhofer IGCV und das Fraunhofer IAPT modellbasierte Entwurfs-, Produktions- und Recyclingprozesse zu einem digitalen Gesamtworkflow. Semantische Datenmodelle und automatisierte AM-Designketten verkürzen Entwicklungszeiten und steigern Ressourcen- und Kosteneffizienz.

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  • MobiDig | Digitalisierung für nachhaltige Kunststoffverpackungen

    Mobilisierung der Nachhaltigkeit in der Kunststoff- und Recycling-Industrie mit CO2-Fußabdruckoptimierung von Verpackungskunststoffen durch Digitalisierung

    Titelbild, Kachel, Icon zum Thema KI und maschinelles Lernen
    © zaleman - stock.adobe.com

    Das Projekt »MobiDig« macht Kunststoffverpackungen datenbasiert besser: Von Extrusion und Thermoforming bis Sortierung und Recycling werden relevante Prozess-, Material- und Qualitätsdaten automatisiert integriert. So entstehen Empfehlungen für Maschinenparameter, belastbare Materialmodelle für Simulation/ML, weniger Ausschuss und transparente Kennzahlen wie Energieverbrauch und CO₂-Fußabdruck im digitalen Produktpass.

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  • Projekt zum Thema Composites

    Ziel des Projektes CU GreenCeramic ist es, eine grundlegende Datenbasis für den Einsatz von regenerativen Rohstoffen zur Herstellung von carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) und carbonfaserbasierten keramischen Matrixwerkstoffen (CMC) zu schaffen. Dazu werden alternative Prozessrouten für die Herstellung von Carbonfasern und Matrices auf Basis regenerativer Materialien betrachtet. Ziel ist es, die Sichtbarkeit und Akzeptanz des Einsatzes von CFK bzw. CMC aus nachwachsenden Rohstoffen (regCFK bzw. regCMC) in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu etablieren, zu festigen und auszubauen.

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