Lernfabrik für vernetzte Produktion

Webseite der LVP

Auf der Webseite der Lernfabrik für vernetzte Produktion finden Sie weiterführende Informationen, Videos sowie aktuelle Veranstaltungen.

http://www.lvp-bayern.de/

Die LVP auf Youtube: Zentrum Überblick

Überblick über die Lernfabrik für vernetzte Produktion am Fraunhofer IGCV.

Industrie 4.0 erleben und begreifen

Die Lernfabrik für vernetzte Produktion LVP schafft Verständnis für Cyber-Physische Produktionssysteme (CPPS) und zeigt deren Potenziale praxisgerecht auf. In Führungen, Seminaren und Schulungen wird das Thema „Vernetzte Produktion“ nah an Praxis und Arbeitsalltag vermittelt. Anhand eines Szenarios der Getriebeproduktion wird der Einsatz von CPPS in Montagesystemen oder Fertigungsprozessen erleb- und greifbar gemacht. Verschiedene Formate, wie z. B. ein Planspiel zur ereignisbasierten Planung sowie multimodale Montageassistenz- und Robotersysteme kommen dabei zum Einsatz. Übergeordnetes Ziel ist es, CPPS in reale Industrieumgebungen bei Industriepartnern zu integrieren und Unternehmen zu befähigen, CPPS erfolgreich in ihren Betrieben einzusetzen.

Vernetzte Systeme - Die Zukunft von Industrie 4.0

Mit dem Ziel der intelligenten Steuerung, Flexibilität und Ressourceneffizienz nehmen vernetzte Systeme eine Schlüsselrolle für Anwendungen im Kontext von Industrie 4.0 ein. Solche Cyber-Physischen Systeme (CPS) bieten als nächste Evolutionsstufe eingebetteter Systeme beispielsweise neuartige Funktionalitäten im Bereich der Ad-hoc-Vernetzung, Selbstkonfiguration und dezentralen Datenverarbeitung. Durch die Verwendung dieser CPS als Produkte und Betriebsmittel entstehen sogenannte Cyber-Physische Produktionssysteme (CPPS). Das große Potenzial der Digitalisierung liegt sowohl in der Vernetzung innerhalb eines Produktionssystems als auch in der Schaffung von Produktionsnetzwerken auf technologischer und organisatorischer Ebene. Die virtuelle Repräsentanz von Produktionsressourcen und -systemen sowie ein zunehmender Einsatz von Simulationstechnik und -werkzeugen sind ebenfalls vielversprechende Aspekte der vierten industriellen Revolution. Schnellere Inbetriebnahmen und auch die Verbesserung der durchgängigen Engineering-Prozesskette werden ein Ergebnis des evolutionären Schrittes sein. Zudem werden Assistenz- und Steuerungssysteme geschaffen, die die effiziente Organisation der komplexen Produktionsprozesse ermöglichen und von denen beispielsweise durch eine vereinfachte Informationsvermittlung mittels animierter Grafiken oder Sprachausgabe auch der Mensch profitiert.

 

Ziele

  • Darstellung eines reales Produktionsszenarios am Beispiel einer variantenreichen Getriebeproduktion.
  • Abbildung gängiger Produktionsschritte von der Logistik, Qualitätsprüfung, Fertigung, Montage bis zum Lager.
  • Offene Plattform zur Integration der aktuellen und zukünftigen Forschungsprojekte
  • Vernetzung aller Komponenten und Abbildung in Produktions-IT (SAP ERP und SAP ME)
  • Integration aktueller Auto-ID-Technologien, z.B. RFID
  • Verknüpfung von realer Fertigung und Ablaufsimulation
© Fraunhofer IGCV
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